Hegetschweiler

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Die Hegetschweiler sind ein altes Ottenbacher Geschlecht. Die Ursprünge des Geschlechts sollen im Weiler Egetswil bei Kloten liegen. Alle Hegetschweiler in der Schweiz stammen, laut Familiennamenbuch der Schweiz, aus Ottenbach oder Urdorf.

Walter Hegetschweiler, (*24.08.1939) Auf dem Rain, Ottenbach, besitzt eine Ahnentafel, (Nachfahrentafel) ausgehend von Hans Hegetschweiler *1580, in Ottenbach seit 1630.

Rolf Hegetschweiler besitzt ebenfalls eine Nachfahrentafel Siehe auch >> Statthalter's

National besteht eine Familienstiftung Hegetschweiler notariel eingetragen in Affoltern a.A. am 03. Juli 1990, mit Sitz in Ottenbach. Der Stifter ist Dr. Rudolf Hegetschweiler. Im Stiftungsrat ist von bekannten Ottenbachern Hegetschweiler, Theresia, Ursi's, *14.08.1944, Etzelstrasse 38, 8805 Richterswil/ZH, und Hegetschweiler Rolf *1937, Ottenbach

International besteht eine Fondation Hans Hegetschweiler, gegründet von Jean-Claude Hegetschweiler, Paris. Diese hatte am 1.-3.Mai 1987 ein Hegetschweiler-Treffen bei Rolf Hegetschweiler, Lanzenstrasse 4, Ottenbach


Emil Hegetschweiler

war und ist immer noch ein sehr bekannter und auch beliebter Schweizer Schauspieler.

Geboren am 15. Oktober 1887 Zürich, gestorben am 1. Oktober 1959 in Zürich. Verheiratet in I. Ehe seit dem 4. Mai 1914 mit Maria Martha Ottilie Schneider, geboren am 4. Juli 1893, gestorben am 4. Juli 1914, in II. Ehe seit dem 31. Mai 1919 mit Hedwig Johanna Klara Hilger, geboren am 23. November 1893, gestorben am 9. Februar 1931, in III. Ehe mit Margaretha Julie Honegger (Schwester von Oskar Arthur Honegger), geboren am 9. Februar 1902. Erlernte den Konditorberuf und übernahm 1917 die väterliche Konditorei, das spätere Tea-Room Helmhaus in Zürich welches zum Treffpunkt für Künstler. 1939 gab er den angestammten Beruf auf und widmete sich völlig der Schauspielkunst. 1933 zählte er zu den Gründern des Cabarets "Cornichon", das sich dem Kampf gegen fremde Ideologien verschreib und seit 1939 unter der Zensur zu leiden hatte. Seit 1933 wirkte er auch in Filmen mit, wo er sich den Ruhm eines bedeutenden Volksdarstellers erwarb. "Füsilier Wipf", dann vor allem die Rollen als "Glunggenbuur" in Gotthelfs "Ueli dem Pächter" und als Hauptdarsteller in "Bäckerei Zürrer" sollen aus der grossen Zahl von Filmen genannt werden, in denen er mitspielte.

Filmographie

  • 1933 Wie d’Warret würkt
  • 1935 Jä-soo!
  • 1937 Hans im Glück
  • 1938 Füsilier Wipf - Coiffeur Wiederkehr
  • 1940 Die Missbrauchten Liebesbriefe - Pfarrer
  • 1940 Fräulein Huser - Vater Hauser
  • 1941 Landamman Stauffacher - Balz
  • 1941 Emil, mer mues halt rede mitenand - Emil Bürgi
  • 1942 Der Schuss von der Kanzel - Krachhalder
  • 1942 Menschen, die vorüberziehen - Schlumpf
  • 1942 Das Gespensterhaus - Fürsprech Tyffel
  • 1947 Matto regiert - Pfleger Orderly
  • 1948 Nach dem Sturm - Diener
  • 1952 Palace Hotel - Zimmerkellner Staub
  • 1954 Uli, der Knecht - Glunggenbauer Joggeli
  • 1955 Uli, der Pächter - Glunggenpauer Joggeli
  • 1955 Heidi und Peter - Lehrer
  • 1955 Polizischt Wäckerli - Häberli
  • 1956 Oberstadtgass - Sattler Rüttimann
  • 1957 Taxichauffeur Bänz - Toni's Vater
  • 1957 Bäckerei Zürrer - Bäcker Zürrer
  • 1958 Es geschah am hellichten Tag - Gemeindepräsident
  • 1958 Kinder der Berge
  • 1958 Die Käserei in der Vehfreude - Pfarrer
  • 1959 Café Odeon

Weblinks

Vorlage:Personendaten

sv:Emil Hegetschweiler

Quelle: Wikipedia


Abstammungslinie Emil J. Hegetschweiler

Emil Johann Hegetschweiler, * 15. Oktober 1887, † 1. Oktober 1959.

Emil Rudolf Hegetschweiler, Konditor, * 27. Mai 1861, † 16. April 1917; ∞ 18. Mai 1886 Anna Barbara Lina Ottiker, * 20. März 1865, † 3. Juli 1933.

Hans Ulrich Hegetschweiler, Konditor, * 28. April 1831, † 21. September 1927; ∞ 31. Juli 1860 Pauline Näf, * 22. Januar 1833, † 16. Juni 1868.

Hans Konrad Näf, Kleinbeck, * 1797, † 1863; ∞ 9. November 1819 Anna Maria Margaretha Hess, * 20. August 1795, † 31. Mai 1868.

Kirchenrat Salomon Hess, * 11. Februar 1763, † 12. April 1837; ∞ 24. August 1786 Anna Margaretha Waser, * 18. März 1764, † 26. Oktober 1807.

Hans Heinrich Hess, * 9. April 1739, † 17. April 1835; ∞ 20. April 1762 Anna Kleophea Römer, * 3. Mai 1726, † 24. Oktober 1768.

Salomon Hess, * 1. November 1711, † 30. September 1765; ∞ 13. Mai 1738 Anna Maria Gossweiler, * 25. Februar 1716, † 27. Dezember 1746.

Hans Heinrich Gossweiler, Pfarrer, * 20. Mai 1688, † 4. März 1734; ∞ 4. Mai 1715 Anna Füssli, * 1683, † 2. Februar 1766.

Felix Gossweiler, Pfarrer, * 4. September 1657, † 11. Juni 1689; ∞ 13. Februar 1683 Anna Maria Escher vom Luchs, * 19. November 1657, † 14. Januar 1720.

Junker Hans Heinrich Escher vom Luchs, * 1624, † 23. November 1697; ∞ 27. April 1652 Esther Schmid, * 1. Februar 1629, † 16. Oktober 1666.

Hans Heinrich Schmid, Hauptmann, * 20. Juli 1595, † 23. Juli 1637; ∞ 27. November 1627 Dorothea Blarer von Wartensee, * 22. Mai 1593, † 1654.

Gerichtsherr Hans Felix Schmid, * 10. Juli 1577, † 1611; ∞ 1594 Veronika Werli von Gryffenberg.

Wolf Adam Werli von Gryffenberg, † 1620; ∞ 1589 Dorothea Oschwand.

Landammann Martin Werli von Gryffenberg, † 1564; ∞ 1550 Verena von Hohen-Landenberg.

Hans Ulrich von Hohen-Landenberg, † 1540; ∞ 1490 Agnes von Mülinen, † 1551.

Herr Hans Albrecht von Mülinen, † 20. Februar 1517; ∞ 1470 Dorothea von Bubenberg, * 12. August 1455, † 26. Juni 1516.

Ritter Adrian von Bubenberg, * um 1434, † August 1479; ∞ Gräfin Jakobea von Aarberg, † 1470.

Ritter Heinrich von Bubenberg, † um 1464; ∞ um 1420 Anna von Rosenegg, † 1482.

Junker Hans von Rosenegg; ∞ Johanna von Hasenburg.

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Junker Hans Ulrich von Hasenburg, † 9. Juli 1386 Sempach; ∞ Gräfin Verena von Thierstein, † um 1417.

Graf Walram von Thierstein, † 22. Mai 1403; ∞ Gisela von Kaisersberg, † 1381.

Graf Walram von Thierstein, † 1356; ∞ um 1320 Gräfin Agnes von Aarberg.

Graf Wilhelm von Aarberg; ∞ N.N. von Wädenswil.

Graf Ulrich von Neuenburg-Aarberg, † 21. Oktober 1276; ∞ Gräfin Agnes von Montfaucon, † 1272.

Graf Dietrich "der grosse Baron" von Montfaucon, † 1282; ∞ um 1226 Gräfin Adelheid von Pfirt.

Graf Richard von Montfaucon, † 7. Juni 1227; ∞ Gräfin Agnes von Burgund, † 1223.

Graf Stephan von Burgund, † 1173; ∞ um 1170 Herzogin Judith von Lothringen, * um 1152/53.

Graf Wilhelm von Burgund, * um 1090/95, † 1155/56; ∞ Pontia von Traves.

Graf Stephan "Tollkopf" von Burgund, † 27. Mai 1102, ∞ um 1090 Gräfin Beatrice von Löwen.

Graf Wilhelm "der Grosse", von Burgund, † 11. November 1087; ∞ Gräfin Stephanie von Vienne, † nach 1092.

Graf Reinold von Burgund, * um 990, † 3./4. September 1057; ∞ um 1016 Herzogin Adelheid von der Normandie, * um 1000, † nach 1037.

Graf Otto Wilhelm von Burgund, * um 958/59, † 21 September 1026; ∞ um 975/80 Gräfin Irmtrud von Roucy, † um 1002/1005.

Mitkönig Adalbert von Italien, * um 935/36, † um 971/74; ∞ Gräfin Gerberge von Mâcon, † um 990.

König Berengar II. von Italien, * um 900, † 6. August 966; ∞ vor 936 Markgräfin Wila von Toscana, † nach 966.

Markgraf Adalbert "der Reiche" von Ivrea, † um 923/25; ∞ um 900 Prinzessin Gisela von Italien, * um 880/85, † nach 910.

Kaiser Berengar I. von Italien, * um 855, † 7. April 924; ∞ um 880 Gräfin Bertila von Camerino und Spoleto, † vor Dezember 915.

Markgraf Eberhard von Friaul, † um 864; ∞ um 836/40 Prinzessin Gisela von Frankreich, * um 820, † nach 874.

römischer Kaiser Ludwig I. "der Fromme", * 778, † 20. Juni 840; ∞ 819 Gräfin Judith (eine Welfin), † 19. April 843.

römischer Kaiser Karl der Grosse, * 2. April 747, † 28. Januar 815; ∞ 771 Gräfin Hildegard (eine Udalrichingerin), * 758, † 30. April 783.


Quelle: www.ahneninfo.com, kopiert von pe 26.08.06

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Der nachfolgend beschriebene J.J.Hegetschweiler ist als Arzt und Politiker einer der bekanntesten seines Geschlechts.


Johannes Jacob Hegetschweiler

(*14. Dezember 1789 in Rifferswil,Kanton Zürich; †9. September 1839 in Zürich) war ein Schweizer Mediziner, Botaniker und Politiker.

Hegetschweiler ist als Sohn eines Chirurgen und Landwirts in Rifferswil bei Zürich aufgewachsen. Er besuchte als Jugendlicher die Kantonsschule in Aarau, studierte zunächst Medizin in Zürich und dann von 1809 bis 1812 an der Universität Tübingen. Dort hörte er auch Vorlesungen in Naturwissenschaften, wobei besonders der Anatom, Zoologe und Physiologe Carl Friedrich von Kielmeyer grossen Einfluss auf ihn hatte. In Tübingen wurde er 1812 mit einer Arbeit über die Gewürzlilien (Scitamineae) zum Dr. med. promoviert.

1813 erhielt er eine Anstellung als Oberarzt an einem Militärlazarett, das die Österreicher bei ihrem Durchmarsch durch die Schweiz in Rheinau ZH|Rheinau errichtet hatten, erkrankte an Flecktyphus und wirkte nach seiner Genesung von 1814 bis 1831 als Arzt in Stäfa am Zürichsee.

In seiner freien Zeit sammelte und beobachtete er Pflanzen in der freien Natur und kultivierte in seinem Garten kritische Arten (Pflanzenarten die in unterschiedlichen Modifikationen auftraten) unter verschiedenen Standortsbedingungen. Sein besonderes Interesse galt der alpinen Vegetation, die er bei zahlreichen Bergtouren erkundete, so unter anderem im Gebiet des Tödi, den er 1819, 1829 und 1822 versuchte zu besteigen.

Zwar misslang ihm die Erstbesteigung des Tödi, dafür brachte er genaue topographische Aufnahmen, Höhenmessungen, Beobachtungen über Schneegrenze und Gletscher sowie Beschreibungen der nivalen Pflanzenwelt mit von seinen Touren zurück. Vor allem richtete er wiederum seinen Blick auf schwierige Pflanzentaxa (vor allem die Gattungen Veronica, Gentiana, Salix und Hieracium), von denen er eine Reihe von Unterarten und Formen beschrieb. Nach seiner Ansicht werden die Unterschiede durch eine "Concentration der Einflüsse der Aussenwelt ... meist Wirkungen von mehr oder weniger Licht, Schatten, Feuchtigkeit und Tröckne, Fette und Magerkeit des Bodens etc." hervorgerufen. Je nach der Stärke der Umwelteinflüsse bilden sich nach seiner Ansicht "Deflexe; bey geringern Spuren des Eindrucks – Spielarten; bei tiefern, dauernden – Abarten; und im höchsten Grade sogar Halbspecies, wenn ein der Urform conträrer Factor permanent einwirkt, wie z. B. Schatten auf eine ursprüngliche Lichtform."

1822 fügte er einer Neuausgabe der "Flora helvetica" von Johann Rudolph Suter eine pflanzengeographische Übersicht sowie eine Reihe neuer Arten und Fundorten bei. 1825 erschien eine Zusammenfassung seiner Beobachtungen, die er im Tödi-Gebiet gemacht hatte. Ab 1838 veröffentlicht er seine grosse Flora der Schweiz, die nach seinem Tode von Oswald Heer vollendet worden ist. Sie umfasst 2'889 Pflanzen, Unterarten mitgerechnet.

Neben seiner Leidenschaft für die Botanik ist Hegetschweiler als Politiker in die Schweizergeschichte eingegangen. Von seinen Mitbürgern gewählt, sass er von 1830-1839 im Grossen Rat und von 1831-1839 im Regierungsrat des Kantons Zürich, wo er sich unter anderem um die Neuanlage des Botanischen Gartens auf dem Bollwerk zur Katz verdient gemacht hat.

Als gemässigter Liberaler lehnte er 1839 die Berufung des freigeistigen schwäbischen Theologen David Friedrich Strauss an die Universität Zürich ab. Als am 6. September der bewaffnete Landsturm in Zürich auftauchte und es zu Strassenkämpfen, dem "Züriputsch" kam, wollte Hegetschweiler vermitteln, wurde in den Kopf geschossen und starb wenige Tage später an den Folgen dieser Verletzung.

Zu seinen Ehren benannte Oswald Heer die Hochlandweide Salix hegetschweileri. Auch eine Flechtenart, Bacidia hegetschweileri (Hepp) Vainio wurde nach ihm benannt.

Literatur

  • Christoph Mörgeli (1986): Dr. med. Johannes Hegetschweiler (1789-1839), Opfer des "Züriputschs", Wissenschafter und Staatsmann zwischen alter und moderner Schweiz, Diss. 222 S. Zürch. med. gesch. Abh. 180. Juris-Verlag, Zürich 1986 ISBN 3 260 05124 4

Zu Hegetschweiler siehe auch >>Statthalter's

Weblinks


Vorlage:Personendaten

fr:Johannes Jacob Hegetschweiler

Quelle: Wikipedia

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Zu- und Übernamen in Ottenbach

Unter diesem Titel hat Fridolin Egger, Salzrain 16, Ottenbach, am 26. März 2010 an der Generalversammlung des Gemeindevereins im Neuhofsaal Ottenbach einen Vortrag gehalten. Es ist sicher die umfassenste Arbeit, die je dazu gemacht wurde. Etwa 65 (in Worten 65!) Namen sind aufgelistet mit der dazugehörenden Erklärung. Zu jedem Namen ist zudem eine Fotografie des Wohnhauses des Namensträgers beigefügt. (Digital) In Ottenbach sind nur noch sehr wenige, allgemein bekannte Zu- und Übernamen im Gebrauch. Die Träger und Kenner sterben, neue Zunamen die absolute Ausnahme. Letzter Termin also für diese interessante Arbeit!

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