Der Weissstorch - Teil 2: Unterschied zwischen den Versionen

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2017 27.2.2017 Erstes Mal kopuliert.5.3.2017 kopuliert. 28.3.2017 Storch sitzt dauernd. Ab 10.Mai,die Störche sitzen oder fliegen nicht mehr. Die Jungstörche werden tot sein. Störche Birri: Alle 4 Jungstörche tot. Webcam: www.marsvision.ch
 
2017 27.2.2017 Erstes Mal kopuliert.5.3.2017 kopuliert. 28.3.2017 Storch sitzt dauernd. Ab 10.Mai,die Störche sitzen oder fliegen nicht mehr. Die Jungstörche werden tot sein. Störche Birri: Alle 4 Jungstörche tot. Webcam: www.marsvision.ch
  
2018  5.2.2018 Mit einem Kran wird etwa 3/4 des Storchennestes auf dem Fabrikkamin abgebaut. Es war zu hoch und auch schräg geworden. Die zwei langjährigen, bisherigen Störche auf diesem Nest, fangen wieder an das Nest aufzubauen.22.3.2018 1.x gepaart
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2018  5.2.2018 Mit einem Kran wird etwa 3/4 des Storchennestes auf dem Fabrikkamin abgebaut. Es war zu hoch und auch schräg geworden. Die zwei langjährigen, bisherigen Störche auf diesem Nest, fangen wieder an das Nest aufzubauen. _22.3.2018 1.x gepaart
 
2018  Anfangs März. 2 andere Störche versuchen auf der Spitze des Baukrans auf der Baustelle MFH Weihermatt 1, ein Nest aufzubauen. 20.3.2018. Nach langem, unermüdlichen Arbeiten, gelingt es, ein Nest zu bauen.22.3.2018 1.x gepaart
 
2018  Anfangs März. 2 andere Störche versuchen auf der Spitze des Baukrans auf der Baustelle MFH Weihermatt 1, ein Nest aufzubauen. 20.3.2018. Nach langem, unermüdlichen Arbeiten, gelingt es, ein Nest zu bauen.22.3.2018 1.x gepaart
  

Version vom 30. März 2018, 11:08 Uhr

Storchen-Fotoserie am Schluss dieses Artikels

Bruterfolge/Misserfolge ab 1993 am Schluss dieses Arikels


Ottebächler Mai 2000, Nr. 098

Im letzten Ottebächler berichteten wir über die Lebensweise des Storches hier im Sommerquartier, wie auch über sein Zugverhalten – leider mit einer kaum lesbaren Karte der Zugrouten!

Diesmal möchten wir einige Informationen über die Bestandesentwicklung des Storches in der Schweiz und deren Hintergründe veröffentlichen. Diese Informationen stammen vor allem aus den Bulletins der Schweizerischen Gesellschaft für den Weissstorch in Altreu, die uns Frau M. Enggist zur Verfügung stellte. Frau Enggist beobachtet übrigens auch unsere Ottenbacher Störche und erfasste die statistischen Zahlen, die in der anschliessenden Aufstellung ersichtlich sind.

Ausgestorben – Wiederansiedlung

In der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts sank der Storchenbestand in der Schweiz von etwa 140 Paare auf Null – seither ist er wieder auf 170 Paare gestiegen. Für diesen Anstieg ist allerdings nicht die Natur direkt verantwortlich, sondern vor allem der Mensch und dabei in erster Linie Max Bloesch, welcher mit dem Beginn des Wiederansiedlungsversuches 1948 den stolzen Vogel zurückbrachte. In Altreu und 24 weiteren Stationen wurden Störche aufgezogen und nach der Bildung von Brutpaaren sorgten sie ihrerseits für Nachwuchs, der inzwischen wieder die ursprünglichen Zugwege einschlägt. Nachdem sich europäisch gesehen ebenfalls eine Trendumkehr eingestellt hat und die Bestände auf natürliche Weise wieder steigen, darf mit einer Festigung des schweizerischen Bestandes gerechnet werden.

Klimatische Gründe, Verlust von Lebensraum, Verluste auf dem Zug

Die Ursachen sind vielfältig, welche zum Verschwinden des Weissstorches beigetragen haben. Der Verlust an Lebensräumen im Brutgebiet wie auf den Zugrouten, der erst im 20. Jahrhundert einsetzte, kann nicht der einzige Grund sein. Der Rückzug aus den alpennahen Bereichen lässt auf zusätzliche, klimatische Gründe in der Brutheimat schliessen. Solche spielen sich aber auch in der Region der Sahelzone ab, wo sich durch die Trockenheit und die Ausbreitungstendenz der Wüste der Nahrungserwerb für die Vögel immer wieder sehr schwierig gestaltet.

Dem derzeitigen Jahrhundert ist der heute grösste Verlustfaktor auf dem Zug zuzurechnen – viele Störche kollidieren mit elektrischen Leitungen oder fallen Stromschlägen zum Opfer.

Wie wurde die Wiederansiedlung vorgenommen?

Eingeflogene Jungstörche aus Algerien wurden in Storchenstationen bis zur Erreichung der Brutreife in ihrer Freiheit eingeschränkt, und man liess sie dann frei, wenn sie Paare gebildet hatten und damit die Gründung einer Familie in Aussicht stand. Während diese Brutpaare das ganze Jahr bei uns verblieben, gingen ihre freifliegenden Jungen wieder auf den Zug, zusammen mit Störchen, welche aus nördlicher gelegenen Bruträumen bei uns durchreisen. Dies begann in Altreu, aber schon bald wurden Aussenstationen gebildet, um eine bessere Flächenabdeckung zu erreichen. Eine solche Aussenstation bildete ebenfalls die Station in Jonen. Anfangs gab es naturgemäss etliche Misserfolge. Von 36 Jungstörchen, welche 1955 von Algerien in die Schweiz geflogen wurden, kehrte nur einer als Brutvogel wieder in unsere Region zurück!

Grosse Rückschläge mussten immer wieder in Kauf genommen werden, indem Jungstörche in grösserer Zahl bei andauernder Nässe und Kälte ein-gingen. Das kritische Alter der Jungstörche ist dann erreicht, wenn sie von den Altvögeln nicht mehr genügend zugedeckt werden, andererseits ihr Gefieder noch nicht soweit entwickelt ist, dass es eine Durchnässung verhindert. Undurchlässige Horstböden verschlimmern eine solche Situation zusätzlich.

Wie soll es weitergehen?

Angesicht einer positiven Bestandesentwicklung in der Schweiz, aber vor allem auch in ganz Europa, wo zum Teil ähnliche Projekte durchgezogen wurden, gibt es heute keinen triftigen Grund mehr, Störche in Gefangenschaft zu züchten. Auch im Sinne des verstorbenen Storchenvaters Max Bloesch kann die eigentliche Ansiedlung abgeschlossen werden und die verschiedenen Stationen zu Informationszentren umstrukturiert werden oder wie im Falle Jonen aufgehoben werden. 1993 hat sich das letzte Paar von Bodenstörchen aus der Station Jonen verabschiedet und auf dem Elektromast bei der Kläranlage Ottenbach- Jonen 2 Junge aufgezogen!

Nun braucht der Storch, wie alle anderen Lebewesen auch, geeignete Le-bensräume im Brutgebiet, auf dem Zug und im Winterquartier, um sich zu entfalten und seinen Bestand zu sichern. So hoffen wir, dass uns der stolze Segler auch in der Region Reusstal erhalten bleibt.


Brutverhalten:

Horst: auf hohen freistehenden Gebäuden, Masten oder hohen Bäumen

Gelege: meist 3 bis 5 Eier nach Ablage des 2. oder 3. Eies

Brutdauer 30 bis 32 Tage

Brutbeginn meist im April

Bebrütung durch beide Elternteile

Schlüpfen: an aufeinanderfolgenden Tagen; Nestlinge deshalb oft verschieden gross

Gewicht: beim Schlüpfen rund 70 Gramm; tägliche Zunahme etwa 60 Gramm

Nestlingszeit: 2 Monate

Fütterung: durch beide Elternteile

Schutz: Ein Altvogel stets auf dem Horst, bewacht und hudert die Jungen, schützt sie vor Regen und Sonne

Ausfliegen: Juni bis Juli


Storchen- Webcam in Birri

Die Familie Bertholet, Zürcherstrasse 29, Birri AG, hat eine Webcam eingerichtet. Sie zeigt den Storchenhorst auf ihrem Haus. Die Störche können sehr schön und nah beobachtet werden. Da die Störche im Reusstal sehr synchron brüten, kann auch auf den aktuellen Zustand bei den Störchen auf dem alten Fabrikkamin Haas bei Hass Shopping und den Storchenhorst auf der Föhre bei Hansruedi Böhler, Stüdlerstrasse 24. Ottenbach, geschlossen werden. > Gemeinde Aristau > Storchennest bei Bartholet's, oder > http://www.mars-bertholet.ch/


Bruterfolge auf dem Haaskamin Ottenbach und dem Elektromast Jonen von 1993 – 1998


Jahr Standort Brutpaar Anzahl Junge

1993 Haaskamin (Ottenbach) - -

Elektromast (Jonen) ja 2

1994 Haaskamin ja 2

Elektromast ja 2

1995 Haaskamin ja -

Elektromast ja 2

1996 Haaskamin ja -

Elektromast ja 2

1997 Haaskamin ja 3

Elektromast - -

1998 Haaskamin ja 2

Elektromast - -

Kommission für Natur- und Landschaftsschutz KNL Ottenbach

Werner Meuter


2008 Haaskamin ja - 2, bei schlechtem Wetter eingegangen

2009 Haaskamin ja 2 Erstflug der Jungstörche ca. 10. Juli

2010 Haaskamin ja 2 bei schlechtem Wetter eingegangen

2011 Haaskamin Bis mitte Mai gebrütet, kein Erfolg, danach mehrfach Begattungen auf dem Kamin, kein Erfolg

2012 Haaskamin 1 kräftiger Jungstorch gesichtet 28.5.2012 Jungstorch ausgeflogen

2013 Haaskamin 1 Storch sitzt immer ab Anfang April, abwechslungsweise, ab mitte Mai kein Dauersitzen mehr, event. sind junge Störche geschlüpft, viel Regenwetter. Das andauernde kalte und nasse Wetter haben mögliche Jungstörche nicht überlebt.Die 2 Störche machen keine Anzeichen von Brutpflege. Kein Bruterfolg.

2014 Haaskamin 1 Storch sitzt immer ab 30. März bis 15.Mai, ab da nicht mehr. Keine Brutpflege mehr sichtbar. Das nass-kalte Wetter hat zum Tod der/des Jungstorches geführt. 16.Mai: Neue Paarung beobachtet, kein Erfolg sichtbar. Kein Bruterfolg.

2015 Haaskamin Die Störche brüten erfolgreich, 2 Jungstörche überleben trotz z.T. nasskaltem Wetter und machen ab 19.6.2015 die ersten Übungen mit den Schwingen. Der Platz wird eng im Horst. die Jungstörche sind immer noch auf dem Kamin, gleich gross wie die Alten, zum Unterscheiden: die Jungen habe hellere Beine.14./15.7.2015 Die beiden Jungs törche sind zum ersten Mal geflogen!

2016 Ein Storch sitzt immer ab 2.April. 1. Juni, 1 Jungstorch gesichtet. 6.Juni, ein 2. Jungstorch gesichtet. Am ersten, schönen Tag im Juni (22.) tauchte noch ein dritter Jungstorch aus dem tiefen Nest auf! 7.7.2016 Die Jungstörche machen seit Tagen fleissig Übungen mit ihren Schwingen, der Platz auf dem Nest ist schon recht knapp. Noch hat keiner der Jungstörche den Erstflug gewagt. 18.7.2016 Seit einigen Tagen machen die Jungstörche kurze Rundflüge, kehren aber wieder zum Nest zurück und lassen sich von den Elternstörchen Futter bringen. Heute, 23.7.2016, um 09.00 Uhr ist tatsächlich kein einziger Storch mehr auf dem Nest. Es können also Alle fliegen.

2017 27.2.2017 Erstes Mal kopuliert.5.3.2017 kopuliert. 28.3.2017 Storch sitzt dauernd. Ab 10.Mai,die Störche sitzen oder fliegen nicht mehr. Die Jungstörche werden tot sein. Störche Birri: Alle 4 Jungstörche tot. Webcam: www.marsvision.ch

2018 5.2.2018 Mit einem Kran wird etwa 3/4 des Storchennestes auf dem Fabrikkamin abgebaut. Es war zu hoch und auch schräg geworden. Die zwei langjährigen, bisherigen Störche auf diesem Nest, fangen wieder an das Nest aufzubauen. _22.3.2018 1.x gepaart 2018 Anfangs März. 2 andere Störche versuchen auf der Spitze des Baukrans auf der Baustelle MFH Weihermatt 1, ein Nest aufzubauen. 20.3.2018. Nach langem, unermüdlichen Arbeiten, gelingt es, ein Nest zu bauen.22.3.2018 1.x gepaart

sie auch Der Weissstorch - Teil 1

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