Der Autobahnzubringer Ottenbach - Obfelden: Unterschied zwischen den Versionen

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Datei:Turbinenstrasse 1.JPG| Auf dem neu eröffneten Teilstück herrscht schon starker Verkehr. Bei der Abbiegung links nach Ottenbach/Muristrasse ist "Verbotene Fahrrichtung" signalisiert. Das Teilstück Muristrasse vom Abbieger bis zur Zivilschutzanlage, wird umgebaut und ist nur einspurig befahrbar.
 
Datei:Turbinenstrasse 1.JPG| Auf dem neu eröffneten Teilstück herrscht schon starker Verkehr. Bei der Abbiegung links nach Ottenbach/Muristrasse ist "Verbotene Fahrrichtung" signalisiert. Das Teilstück Muristrasse vom Abbieger bis zur Zivilschutzanlage, wird umgebaut und ist nur einspurig befahrbar.
 
Datei:Kleinkraftwerk 2 6 2022 platz treppe brücke.JPG| Der Platz zwischen Kleinkraftwerk und Autobahnzubringer wurde Ende Mai 2022 gepflästert und zur Strasse hin mit einer grosszügigen Freitreppe versehen
 
Datei:Kleinkraftwerk 2 6 2022 platz treppe brücke.JPG| Der Platz zwischen Kleinkraftwerk und Autobahnzubringer wurde Ende Mai 2022 gepflästert und zur Strasse hin mit einer grosszügigen Freitreppe versehen
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Datei:Kleinkraftwerk platz treppe 2 6 22.JPG| Der gepflästerte Platz mit der Freitreppe. Im Hintergrund Abschrankung und Brückenmauer der Umfahrung
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Version vom 5. Juni 2022, 14:17 Uhr

Autobahnzubringer A4 Obfelden / Ottenbach

Seite in Bearbeitung

Die Turbinenstrasse, ein Teilstück des Autobahnzubringers ist eröffnet!

Am 20. Mai 2022 eröffnete Christian Küng, Betriebsleiter des Stasseninspektorats des Unterhaltsbezirks 4, das Teilstück von der Fabrik Haas Shopping bis zum Kreisel Rickenbach. Das Fahrverbot wurde weggeräumt und das erste Auto hatte freie Fahrt. Der Name Turbinenstrasse erinnert an das Historische Kleinkraftwerk Haas, welche die Weberei Haas viele Jahrzehnte mit Energie versorgt hatte.

An der Eröffnung dabei waren auch die Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger und die Gemeinderäte Hans Hanselmann und Peter Weis.

Die endlose Geschichte geht weiter!

Juli 2019

Durch die endlosen Verzögerungen, Anpassungen, Landkäufe wird das Umfahrungsprojekt teurer. Der Regierungsrat des Kantons Zürich beantragt dem Kantonsparlament einen Nachtragskredit. Die Umfahrungsgegner wittern nun eine Gelegenheit, das mit mit starker Mehheit bewilligte Projekt zu Fall zu bringen! Tragisch!


Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach: Start der archäologischen Sondierungen

30.10.2017 - Medienmitteilung der Baudirektion des Kantons Zürich

A4 Autobahnzubringer Obfelden Hirschen

Um die Gemeinden Obfelden und Ottenbach vom Durchgangsverkehr zu entlasten, baut der Kanton Zürich eine Umfahrung für Ottenbach und in Obfelden eine Ortsdurchfahrt mit Absenkung und Überdeckung für den Ortsteil Bickwil. Zurzeit verzögern drei Beschwerden, die beim Verwaltungsgericht hängig sind, den Start der Bauarbeiten. Unabhängig davon beginnen am 6. November die archäologischen Sondierungsarbeiten. Mitte Juli 2016 hat der Regierungsrat das bereinigte Auflageprojekt für den Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach festgesetzt. Gegen diesen Beschluss sind beim Verwaltungsgericht fünf Beschwerden eingereicht worden. Zwischenzeitlich konnten zwei Beschwerden durch Vergleiche erledigt werden. Die verbleibenden drei Beschwerden sind beim Verwaltungsgericht hängig. Da diese das Projekt nicht grundsätzlich in Frage stellen, werden die Vorbereitungsarbeiten für den Bau des Autobahnzubringers soweit als möglich vorangetrieben.

Ab dem 6. November wird gebaggert

Deshalb starten am Montag, 6. November 2017, die archäologischen Voruntersuchungen. Diese erfolgen im Bereich der geplanten Strasse, den vorgesehenen Böschungen, Installationsflächen und Zwischenlagern. Im Siedlungsgebiet finden keine Sondierungsarbeiten statt, sondern nur in Obfelden zwischen dem Unterwerk der Axpo und dem Restaurant Hirschen sowie in Ottenbach zwischen der Reussbrücke über das freie Feld bis zur Rickenbachstrasse und weiter bis zur Kreuzung Affoltern-/Ottenbachstrasse.

Ein Bagger wird rund 250 Sondierschlitze ausführen, die bis zu 2 Meter breit und bis zu 5 Meter lang sind. Sie werden in einem Abstand von ca. 20 Meter erfolgen, wobei dieser je nach örtlicher Situation dem Gelände oder einer archäologischen Befundlage angepasst wird. Die Schlitze werden eingemessen, fotografiert und dokumentiert. Anschliessend wird die Umgebung möglichst gleichwertig wiederhergestellt. Die Dauer der archäologischen Untersuchungen hängt einerseits vom Wetter, andererseits von allfälligen Funden ab.

An der Urne mit 62,6 Prozent angenommen

Der Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach kostet rund 65,4 Millionen Franken. Der Kantonsrat stimmte dem Objektkredit im Januar 2012 mit 94 zu 74 Stimmen zu und auch die Stimmberechtigten des Kantons Zürich befürworteten am 23. September 2012 das Projekt mit 62,6 Prozent Ja-Stimmen.


Die Ortsumfahrung von Ottenbach verzögert sich weiter

Autobahnzubringer karte.jpg

Der neue Autobahnzubringer, der Obfelden und Ottenbach vom Durchgangsverkehr befreien soll, verspätet sich: Weil fünf Personen Beschwerde erhoben haben, muss der Baubeginn um ein Jahr verschoben werden.

Autor: André Mülle , NZZ 10.10.2016

Der neue A 4-Zubringer in den Gemeinden Obfelden und Ottenbach kommt mindestens ein Jahr später als geplant. Fünf Private haben rechtzeitig ihre Beschwerden gegen den Strassenbau beim Verwaltungsgericht deponiert, was diesen verzögert. Der Bau wird somit frühestens 2019 in Angriff genommen. Bei einer geschätzten Bauzeit von drei bis vier Jahren dürften Ottenbach und der Obfeldner Weiler Bickwil also frühestens 2022 vom Durchgangsverkehr entlastet werden.

Ursprünglich hätte der neue Zubringer, der den Verkehr zwischen dem Aargau und der A 4 um Ottenbach herum lenken wird, zusammen mit der Autobahn entstehen sollen, der Regierungsrat stellte ihn aber zurück. Das Strassenprojekt kam auf Druck der Gemeinden später wieder in die Planung; 2012 sprachen sich 62,6 Prozent der Zürcher Stimmbürger dafür aus, dass sich der Kanton an den Gesamtkosten von 65 Millionen Franken beteiligt. Der Bund steuert 26 Millionen bei, die Gemeinden Obfelden und Ottenbach je 350 000 Franken.

Gegen das vor zwei Jahren vorgestellte Auflageprojekt gingen insgesamt 77 Einsprachen ein. Die meisten davon wurden nach Gesprächen mit dem Tiefbauamt zurückgezogen, in der Planung noch berücksichtigt oder nicht weiterverfolgt, nachdem der Regierungsrat sie im Juli abgewiesen hat.


Siehe auch >>Die Autobahn durchs Knonaueramt Die A 4 ist auch ein Lehrstück in Demokratie von Stefan Hotz NZZ 2009


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