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So sehr die\nMerenschwander und Ottenbacher\n(Obfelden geh\u00f6rte bis 1847 zu Ottenbach) gemeinsam\ndarunter litten, so wenig arbeiteten\nsie in fr\u00fcherer Zeit zusammen,\num die Probleme zu mildern. Im\nGegenteil: Angespornt von ihren Obrigkeiten,\nerschwerten sie sich gegenseitig\ndas Leben. \n\nEine Aufstellung der Reusshochwasser bei >>'''[[Hochwasser Reuss]]'''\n\nIm Jahr 1394 eroberte die Stadt Luzern\ndie Gemeinde Merenschwand und verwaltete\nsie als eigenes Amt bis zur\nGr\u00fcndung des Kantons Aargau 1803.\nZu jener Zeit brachte die Stadt Z\u00fcrich\ndas Gebiet des heutigen Bezirks Affoltern\nSchritt f\u00fcr Schritt unter ihre Kontrolle.\nDamit wurde die Reuss Grenze\nzwischen den Einflussgebieten der beiden\noft verfeindeten St\u00e4dte.\n\n===G\u00fcter jenseits der Reuss===\n\nl4l5 wurde erstmals Grundbesitz von\nOttenbacher Bauern auf der linken\nReuss- Seite nachgewiesen. Es handelte\nsich um rund 30 Hektaren Land, wobei\n\"niemand weiss, wie das Land an Ottenbach\ngelangt ist\". Die Urkunde zur\nFestlegung der Grenze zwischen Z\u00fcrich\nund Luzern aus dem Jahr 1429 hielt\nfest, dass die Ottenbacher G\u00fcter auf der\nMerenschwander Seite mit einem Graben\nrund herum \"ausgemarcht\" waren.\nAllerdings unterstanden diese G\u00fcter der\nluzernischen Gerichtsbarkeit, was sp\u00e4ter\nimmer wieder zu Auseinandersetzungen\nf\u00fchrte.\n\nDa die Reuss nicht in einem festen\nBett floss, konnte ihr Lauf mit Verbauungen\nbeeinflusst werden. Die Leute\nvon Lunnern und Ottenbach bauten daher\n\u201eSchupfwuhren\u201c, also Flussverbauungen,\ndie den Flusslauf zu ihren Gunsten\nbeeinflussten. Die Merenschwander\nrevanchierten sich und bauten ihrerseits\n\"Schupfwuhren\". W\u00e4hrend Jahrhunderten\nbeklagten sich die Ottenbacher\nin Z\u00fcrich und die Merenschwander in\nLuzern \u00fcber die Leute auf der anderen\nSeite des Flusses, worauf der eine Rat\ndem anderen einen r\u00fcgenden Brief zukommen\nliess. Meist einigte man sich\nauf einen gemeinsamen Augenschein,\nmahnte Ottenbacher und Merenschwander,\nk\u00fcnftig keine \"Schupfwuhren\"\nmehr zu bauen, sondern nur noch\nD\u00e4mme, welch die Nachbarn nicht benachteiligten, worauf beide Seiten bis\nzum n\u00e4chsten Gerichtstermin mit ihren\nVerbauungen fortfahren.\n\nDiese Streitereien f\u00fchrten dazu, dass\ndas Land h\u00e4ufiger \u00fcberschwemmt wurde.\nSie behinderten aber auch die\nSchifffahrt, da die Verbauungen die Bildung\nvon Sandb\u00e4nken f\u00f6rderten. Luzern\nund Z\u00fcrich einigte sich daher\n1723 darauf, dass k\u00fcnftig keine Verbauungen\nmehr angelegt werden d\u00fcrften,\nwelche die '''Schifffahrt''' behinderten.\nDie Untertanen beidseits des Flusses\nhatten aber keinen Anlass, dies zu beherzigen,\nda sie ein Interesse daran hatten,\nfestgefahrene Transportschiffe gegen\nEntgelt zu befreien.\n\n     \n''Quellen:''\n\n''Bernhard Schneider. Anzeiger aus dem Bezirke Affoltern, Freitag 23. Juni 2006''\n\n''Ottenbachs Bev\u00f6lkerung im Wandel der Zeit''\n\n\n\n==Die Reuss-Schifffahrt, Literatur und Hinweise==\n\n===Historischen Lexikon der Schweiz===   \nhttp://www.hls-dhs-dss.ch/ ist  die Reuss beschrieben. '''\nIm Abschnitt '''Schifffahrt und Fl\u00f6sserei''' steht folgendes:\n\nBez\u00fcglich der Schifffahrt und der Fl\u00f6sserei galt die Reuss als \"freie Reichsstrasse\". Aufsicht \u00fcbten die \u00f6sterreichische Verwaltung und ab 1415 die eidgen\u00f6ssischen Landesherren, die 1427 das Gebot des offenen Schifffahrtswegs erliessen. Bis 1798 oblag dessen Inspektion mit R\u00e4umung hinderlicher Fischerei- und Stauwehre den sogenannten Reussherren Luzern und Zug. Die Konzession des Schiffstransports von Luzern auf der Reuss an die Zurzacher Messen, nach Basel und weiter wurde den Reussschiffern der Luzerner Niederw\u00e4sserer \u00fcbergeben, deren sechs Schifferrechte st\u00e4dtisches Lehen waren. Die Schiffe wurden am Ziel verkauft, selten flussaufw\u00e4rts gestakt. Mit dem Ausbau der Transitstrassen im 18. Jh. schwand die Bedeutung der Schifffahrt.\n\n\n===Rauhe Sitten sind nicht S\u00fcnde': Schiffer auf Aare, Reuss, Limmat und Rhein. Schwerarbeiter und Rebellen in vorindustrieller Zeit=== \n\n'''Von Max Baumann''' (Autor) 134 Seiten, illustriert, Verlag Hier und Jetzt 2014\n\n1757 stand fast die ganze Bev\u00f6lkerung der Gemeinde Stilli auf der Anklagebank. Zur Debatte stand das Salz, das die Schiffleute von Stilli nach Ansicht der Berner Obrigkeit f\u00fcr sich selbst abzweigten \u2013 also stahlen. Der Fall ging als Salzfuhrprozess in die Geschichte ein.\n\nMax Baumann, der grosse Kenner der Schifffahrtsgeschichte von Aare, Reuss, Limmat und Rhein, bettet den Prozess in den gr\u00f6sseren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kontext der Zeit ein. Er rollt damit nicht nur ein wichtiges Kapitel Schweizer Verkehrsgeschichte auf, sondern auch ein St\u00fcck Lokalgeschichte von Stadt und Region Brugg. In seiner bekannten Art erz\u00e4hlt er quellen- und alltagsnah von den Sorgen und N\u00f6ten, aber auch vom Witz und der Beschlagenheit der Schiffer, eines Berufsstands, der mit harten Bandagen k\u00e4mpfte.\n\n'''''Ottenbach''''' ''wird in Bezug auf die Schifffahrt im Buch von Max Baumann nicht erw\u00e4hnt. Doch dass die Reuss wichtig f\u00fcr die freie Schifffahrt war, hielt schon 1427 die eidgen\u00f6sssische Tagsatzung fest. Sie beauftragte die Landv\u00f6gte zu Baden, Muri und Meienberg , daf\u00fcr zu sorgen, dass die Reuss im mittleren Drittel f\u00fcr die Schifffahrt frei bleibe. F\u00e4hren und Fischerboote mussten den Transportweidlingen weichen.'' \n\n''Von allen Transportg\u00fctern ist das Salz am besten dokumentiert. Salz war damals sehr wichtig f\u00fcr Mensch und Tier. Man brauchte es um Fleisch haltbar zu machen oder um K\u00e4se herzustellen. Salz wurde in der alten Eidgenossenschaft einzig in den Salinen von Bex, damals Berner Waadtland ausgebeutet, der Grossteil musste aber importiert werden. Einkauf, Transport und Verteilung lagen in der Hand des Staates und brachten ihm grosse Gewinne ein.''\n\n''Neben dem reglementierten Salz- und Korntransport, erledigten die Schiffer private Auftr\u00e4ge. Es wurden z.B. Masseng\u00fcter wie Reis, Wein, Eisen und Baumwolle, aber auch kleinere Mengen wie \u00d6l, Tabak, Kaffee und Spezereien transportiert. Die Schifffahrt auf Aare, Reuss Limmat und Rhein fand in der Mitte des 19. Jahrhunderts ein abruptes Ende: Mit der Eisenbahn kam ein Transportmittel auf welches schneller und billiger war.''\n\n'''Der kursiv geschriebene Text ist nur ein kleiner Auszug aus dem sehr informativen Buch von Max Baumann. Wer etwas \u00fcber die Schifffahrt  auf den beschrieben Fl\u00fcssen erfahren will, ist mit diesem Buch gut bedient.''' 2.2017 Peter Eichhorn\n\n\n===Eine Reussschifffahrt im Jahre 1814===\n\n[[Datei:Shelley.jpg|miniatur|]]\n\nDer 23-j\u00e4hrige englische Lyriker '''Percy Bysshe Shelley''' und die 17-j\u00e4hrige '''Mary Godwin''', ausgestattet  mit einem messerscharfen Intellekt, waren einander erst seit kurzem verfallen und fl\u00fcchteten nach Europa. Shelley liess seine Frau Harriet, im dritten Monat schwanger und ein vierzehn Monate altes Baby sitzen. Soweit die unsch\u00f6ne Vorgeschichte. Auf ihrer Flucht durch halb Europa f\u00fchrten sie gemeinsam ein Tagebuch, ein Gl\u00fccksfall f\u00fcr die an der historischen Reussschifffahrt Interessierten.\n\n'''Nachfolgend der Auszug aus dem Tagebuch'''\n\nWir gingen in Luzern an Land und blieben f\u00fcr die folgende Nacht in der Stadt, und am n\u00e4chsten\nMorgen (dem 28. August)\nbrachen wir in der Diligence par-eau nach Laufenburg auf, einer\nStadt am Rhein, wo die Wasserf\u00e4lle dieses Flusses das Boot daran\nhinderten weiterzufahren. Unsere Reisegesellschaft entstammte\nden niedrigsten Klassen, sie rauchten unabl\u00e4ssig und waren ausserordentlich abscheulich. Nachdem\nwir zur Erfrischung in der\nTagesmitte an Land gegangen waren, entdeckten wir bei unserer\nR\u00fcckkehr dass unsere vorherigen Sitzpl\u00e4tze besetzt waren; wir\nnahmen andere; doch deren urspr\u00fcngliche Inhaber bestanden\nzornig und beinahe gewaltsam darauf, dass wir sie wieder r\u00e4umten. Ihre ungehobelte Grobheit uns \ngegen\u00fcber, die wir ihre Sprache nicht verstanden, reizte Shelley derart, dass er den Erstbesten\nniederschlug: Dieser schlug nicht zur\u00fcck, sondern setzte sein Geschrei fort, bis sich die Bootsleute\neinmischten und uns andere Sitzpl\u00e4tze zuwiesen.\nDie Reuss hat eine \u00e4usserst starke Str\u00f6mung, und wir kamen \u00fcber mehrere F\u00e4lle, von denen einer \nh\u00f6her als acht Fuss war.\nEs liegt etwas sehr K\u00f6stliches in dem Gef\u00fchl, wenn man in einem\nAugenblick am oberen Ende des Wasserfalles schwebt, und bevor\neine Sekunde verstrichen ist, hat man den Boden erreicht, w\u00e4hrend man durch die Beschleunigung, \ndie durch das Hinunterfahren gewonnen wird, immer noch weitersaust. Die Wasser der\nRhone  sind blau, jene der Reuss sind von einem dunklen Gr\u00fcn.\nIch glaube, dass dies etwas mit den Flussbetten zu tun haben\nmuss und dass die Farbt\u00f6ne der Ufer und des Himmels alleine\ndiesen Unterschied nicht verursachen k\u00f6nnen.\nNach einer \u00dcbernachtung in Dettingen kamen wir am\nn\u00e4chsten Morgen in Laufenburg an, wo wir ein kleines Kanu mieteten, um uns nach Mumpf zu\nbringen. Ich gebe diesen Booten eine indianische Bezeichnung, da sie von einfachster Bauart waren\nlang, schmal und mit flachem Kiel: sie bestanden nur aus geraden St\u00fccken von Planken aus \nKiefernholz, waren unbemalt und\nmit so wenig Sorgfalt zusammengenagelt, dass st\u00e4ndig Wasser\ndurch die Ritzen eindrang und das Boot andauernd ausgesch\u00f6pft\nwerden musste. Die Str\u00f6mung war stark, und der Fluss brauste\nhurtig voran und brach sich im Vorbeischnellen an den unz\u00e4hligen Felsen, die nur knapp unter\nWasser lagen: Es war ein einigermassen erschreckender Anblick, unser zerbrechliches Boot zwischen \nden an den Felsen entstehenden Wirbeln hindurchwinden\nzu sehen, wobei jede Ber\u00fchrung t\u00f6dlich gewesen w\u00e4re, und die\nkleinste Neigung zu einer Seite h\u00e4tte es sofort kentern lassen.\nIn Mumpf konnten wir kein Boot beschaffen, und wir\ndachten, wir h\u00e4tten Gl\u00fcck, als wir einem Cabriolet auf der R\u00fcckfahrt nach Rheinfelden begegneten;\ndoch unser gl\u00fcckliches Geschick war nicht von langer Dauer: Ungef\u00e4hr eine Meile von\nMumpf entfernt brach das Cabriolet zusammen, und wir mussten\nzu Fuss weitergehen. Zum Gl\u00fcck wurden wir von einigen schweizerischen Soldaten eingeholt, die \nman entlassen hatte und die auf dem Weg nach Hause waren; sie trugen uns unsere Reisekiste\nbis nach Rheinfelden, wo man uns den Weg zu einem Dorf in einer Meile Entfernung wies, in dem \nman gew\u00f6hnlich Boote mieten konnte. Dort bekamen wir, allerdings nicht ohne einige\nSchwierigkeiten, ein Boot nach Basel und fuhren weiter, den\nschnell str\u00f6menden Fluss hinunter, w\u00e4hrend der Abend anbrach\nund das Wetter rauh und unfreundlich war. Unsere Reise war jedoch von kurzer Dauer, und wir\nerreichten unser Ziel um sechs\nUhr am Abend.\n\n\n'''Percy Bysshe Shelley'''\n\nPercy Bysshe Shelley  (* 4. August 1792 in Field Place, Sussex; \u2020 8. Juli 1822 im Meer bei Viareggio in der italienischen Region Toskana) war ein britischer Schriftsteller der englischen Romantik. Er war ein Verfechter des Atheismus. (Wikipedia)\n\n'''Kurzbiografie:'''\n\nMit 19 Jahren heiratete er die damals 16-j\u00e4hrige Harriet Westbrook (verh. 1811-1816). Das f\u00fchrte zu einem Zerw\u00fcrfnis mit seinem Vater. Nach dem Suizid Harriets durch Ertrinken und nachdem er durch Erbschaft eine lebenslange Rente von L 1000 seinen Unterhalt gesichert sah, heiratete er 1816 Mary Wollstonecraft Godwin, Tochter der Frauenrechtlerin Mary Wollstonecraft und des Philosophen William Godwin.Seit 1818 lebte die Familie in Italien.\n\nIm Juli 1822 kam Shelley bei einer Segeltour an der K\u00fcste bei La Spezia nahe Viareggio gemeinsam mit Edward Ellerker Williams sowie einem Freund namens Daniel Roberts und einem jungen Bootsmann aus Cornwall ums Leben. Am 8. Juli brachen die Freunde zu dem Ausflug auf, doch am Nachmittag zog ein Sturm auf. Vier Tage sp\u00e4ter fanden Fischer seinen Leichnam. Das Boot war gekentert und Shelley, der nicht schwimmen konnte, ertrunken. Seine K\u00fcnstlerfreunde Lord Byron, Edward John Trelawny und James Henry Leigh Hunt verbrannten die Leiche auf einem Scheiterhaufen am Meer. Shelleys Asche wurde auf dem protestantischen Friedhof in Rom beigesetzt. Die Inschrift auf seinem Grab lautet: COR. CORDIUM \u2013 Herz der Herzen. (Quelle: Wikipedia)\n\n\nQuelle 1: '''Mary W. Shelley & Percy B. Shelley: Flucht aus England'''\n \nReiseerinnerungen & Briefe aus Genf 1814 1816. \n\nAus dem Englischen \u00fcbertragen und herausgegeben von Alexander Pechmann.\nHamburg, Genf, Friesland: Achilla Presse Verlagsbuchhandlung 2002\n \nQuelle 2: '''Von Casanova bis Churchill'''\n\nBer\u00fchmte Reisende auf ihrem Weg durch die Schweiz\n\n35 Reiseberichte aus drei Jahrhunderten von Pers\u00f6nlichkeiten aus Literatur, Kunst, Forschung und Politik\n\nVerlag Hier und Jetzt 2016\n\nBuchbesprechung \"Von Casanova bis Churchill\" bei [[B\u00fccher Was Peter liest]]\n\n\n===Schifffahrt, Fl\u00f6sserei und Fischerei auf dem Oberrhein===\n\nAutor: J.Vetter, 200 Seiten A5, Druck der G.Braun'schen Hofbuchdruckerei, Karlsruhe, '''1864'''\n\nIm Buch wird die Geschichte der alten Schiffergesellschaften \"Rhein-Genossenschaft und \"Laufenknechte\" beschrieben. Es beinhaltet auch einige Hinweise zur Reussschiffahrt.\n\nPrivat-Bibliothek Peter Eichhorn\n\n\nEin ausf\u00fchrlicher und illustrierter Artikel \u00fcber \n\n===Die Reussschifffahrt ===\n\nin der Rontalerbrattig (im Internet suchen)\n\n\n===Reusstal und Reuss als Kommunikations- und Lebensraum===\n\n4-seitiger Artikel Format A4 von Anne-Marie Dubler, Historikern\n\nErschienen im Heft \"Wege und Geschichten\" in der Rubrik \" Wege und Gew\u00e4sser\". Via Storia, Zentrum f\u00fcr Verkehrsgeschichte.\n\n'''''Einleitung'''''\n\n''In fr\u00fchen Geschichtsquellen erscheint das untere Reusstal als wichtiger Durchgangsraum, doch unter dem Einfluss des  Territorialstaats Bern wanderte der Transitverkehr aus dem Reusstal ab. Den Bewohnern war der Transit eher nachteilig: Reussschiffe fuhren an den D\u00f6rfern vorbei, und F\u00e4hren und Br\u00fccken lagen weit ab und waren teuer. Mit dem eigenen oder dem Weidling des Nachbarn liessen sich die Monopole der F\u00e4hren und Br\u00fccken umgehen.''\n\nArtikel im Archiv Peter Eichhorn, Register R\n\n\n==Reussgfr\u00f6rni==\n\n''Artikel in Bearbeitung''\n\n===Die grosse K\u00e4lte, welche sich im Jahre 1830 ereignet hat, die Reuss war gefroren===\n\n'''Ottenbach ZH an der Reuss'''\n\nEs hat sich begeben, dass es so fr\u00fch angefangen einzuwintern und es ward je l\u00e4nger je k\u00e4lter geworden, sodass es am 2.ten Hornung 1830 so kalt war, dass die Reuss \u00fcberfrierte, und den 5.ten dito ein Vierspennigen zuvor geladenen Wagen dar\u00fcber fuhr, und am Sonntag als den 7.ten war zur Bewunderung eine grosse Menge Volk auf der Reuss gewesen, man hatte daselbst eine Reitschul gemacht zum Andenken den Nachkommenden.\n\nDa hat sich aber die Natur gemildert dass es den 9.ten Hornung anfing zu regnen, und so an dem selben Abend hat das Eis geschmolzen, da stunden wir in grosser Gefahr wegen den Schiffen weil man zu f\u00fcrchten hat, dass selbige von den Eiskl\u00f6tzen zerrissen w\u00fcrden. Man hat eines derselben aus dem Eis gehauen und ans Land gezogen, die andern aber sind noch zu fest angefroren gewesen, nun aber ging alles nach Hause zu Ruhe. Morgens aber den 10.ten ungef\u00e4hr um 2 Uhr ward eine grosse Menge Eiskl\u00f6tze angekommen, das hat so f\u00fcrchterlich gekracht und getost dass man in grossem Schrecken stund, weil die 5 Schiffe alle miteinander in den Eisschubben durch die Reuss hinab fuhren, Mann weiss nicht anzufangen als Sturm zu l\u00e4uten um die Schiffe zu retten.\n \nDieser Satz ist zum Andenken den nachkommenden aufgesetzt worden und ist geschehen unter den Vorgesetzten, Seckelmst. Jacob Leutert und Dorfmeyer Ulrich Schneebeli und Jacob Berli, Dorfmeyer.\nSo m\u00f6chten wir die nachkommenden g\u00fctigst erinnern wann der Fall g\u00e4be die (Schiffe) so geschwind als m\u00f6glich auf das Land zu tun, damit sie in Sicherheit gesetzt w\u00fcrden.\nDer Seckelmeister: Leutert\n\n''Diesen Beitrag verdanken wir einer Sammlung von Herrn Louis H\u00e4usermann sel., seinerzeit Gemeindeschreiber in Ottenbach, der in den 60er Jahren verschiedene Eintragungen aus dem Ottenbacher Gemeindebuch abgeschrieben hat. Louis H\u00e4usermann war Gemeindeschreiber in Ottenbach  von 1944 bis 1974. Er starb 1980 im Alter von 70 Jahren.''\n\n''Der Beitrag \u201eBeschreibung der grossen K\u00e4lte, welche sich im Jahre 1830 ereignet hat\u201c, erschien in der Dorfzeitung \u201eOtteb\u00e4chler\u201c Nr. 80, September 1980. Herausgeber: Gewerbeverein Ottenbach''\n\nUnter der grossen K\u00e4lte 1830 litt die ganze Schweiz. Der Z\u00fcrichsee und der Bodensee waren ganz zugefroren. (Quelle: Internet)''\n\n===11.-15.02.1929 Sibirische K\u00e4lteperiode, Reussgfr\u00f6rni in Luzern, Bremgarten, Mellingen  Seegfroerni Bodensee und Zuerichsee===\n\nVon \u00b4einer '''Reussgfr\u00f6rni in Ottenbach''' 1929, sind bisher keine Geschichten oder Fotos aufgetaucht.\n\nIn den verschiedenen Jubil\u00e4umschroniken der Dorfvereine wird nichts von einer \"Reussfr\u00f6rni\" berichtet. Auch nicht im grossen Jubil\u00e4umsbuch \"100 Jahre Pontonierfahrverein Ottenbach 1888-1988\". \n\nEine sehr zuverl\u00e4ssige Auskunftsperson \u00fcber Ottenbach  ist Ernst Hegetschweiler, \"Ursi-Ernst\",* Alt-Landwirt, \"Oelberg\", Ottenbach. Der 1925 geborene Ernst Hegetschweiler hat einen wachen Geist und ein ausgezeichnetes Ged\u00e4chtnis. Er ist Ehrenmitglied des Pontonierfahrvereins Ottenbach. Auch ihm sind keine Geschichten \u00fcber eine Reussgfr\u00f6rni 1929 bekannt.(2.2021) Offensichtlich ist die Reussgfr\u00f6rni-Geschichte bei den Pontonieren noch einige Jahre erz\u00e4hlt worden, aber dann verloren gegangen. Ernst Hegetschweiler kann sich aber an treibende Eisschollen erinnern, in welchem Jahr weis er aber Ausnahmsweise nicht.\n\n'''Luzern 1929'''\n\nErst am 23. Februar kam Luzern 1929 wieder \u00fcber die Nullgradgrenze hinaus. Seegfr\u00f6rnis gab es in Luzern und Umgebung immer wieder. Im Stadtarchiv Luzern finden sich dazu zahlreiche Dokumente. So war 1319 \u00abder \u00e4ussere See dermassen zugefroren, dass man mit Ross und Wagen bis K\u00fcssnacht fahren konnte\u00bb. 1684 und 1685 \u00abkonnten sich Beckenrieder und Gersauer zu Fuss besuchen\u00bb. Die Seegfr\u00f6rni von 1890/91 war \u00abdie st\u00e4rkste seit Menschengedenken\u00bb. W\u00e4hrend 84 Tagen herrschten Minustemperaturen von 6 bis 20 Grad unter Null. Die Eisbildung verunm\u00f6glichte eine Woche lang die Ein- und Ausfahrt der Schiffe; Alpnacher- und K\u00fcssnachtersee waren vollst\u00e4ndig zugefroren.\n\u00abDazu kam als Gratisgeschenk der Neuschnee\u00bb, schrieb Jahrzehnte sp\u00e4ter in einer Kolumne im Luzerner Tagblatt Redaktor Ronald Roggen. Die Folge war, dass sich am 13. Februar 1929 auf dem Luzerner Seebecken grosse Eisfl\u00e4chen bildeten und '''Eisschollen die Reuss''' hinuntertrieben. Gem\u00e4ss Roggen wagten sich damals \u00abetliche Zeitgenossen zu Fuss oder auf Schlittschuhen aufs Eis hinaus\u00bb. (Quelle: Luzerner Tagblatt)\n\n\n\n'''Wieviel Wasser f\u00fchrt die Reuss zu Zeit in Ottenbach? M\u00fchlau ist die n\u00e4chstliegende Messtation.'''\n\nM\u00fchlau >'''https://www.hydrodaten.admin.ch/de/2110.html'''\n\n'''Eine Aufstellung der Reuss-Hochwasser bei >[[Hochwasser Reuss]]'''\n\n'''Noch mehr \u00fcber die Reuss im ausf\u00fchrlichen Artikel >[[Ottenbach - Dorf an der Reuss]]'''\n\n\n\n''*Ernst Hegetschweiler, \"Ursi-Ernst\", siehe'' >[[\u00dcbernamen,Spitznamen, Beinamen in Ottenbach]] \n\n\nZur\u00fcck zu [[Ottenbach - Dorf an der Reuss]]\n\n\n131780"
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