Flurnamen in Ottenbach

Aus Ottenbach
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Einführung

Der nachfolgende Einführungstext Text stammt aus dem 3. Teil der (Orts-und Flurnamen im Konaueramt) (Abk. OFK)

Weitere, nach der Namensdeutung (OFK) folgende Informationen stammen von Peter Eichhorn (Abk. pe)

Der Name Ottenbach, der von Otto hergeleitet werden kann, wird urkundlich erstmals im Jahre 831 als "Marcha Hottumbacharia" (= Ottenbacher March) erwähnt. 1169 nannte es sich Ottonbac, 1255 Hottenbach und 1278 Ottenbach. Man nimmt an, dies heisse Bach der Hotta oder Otta oder Bach des Otto. Das heutige Gemeindegebiet war aber schon vor dem Mittelalter besiedelt. Dies beweisen Grabhügel aus der Hallstattzeit sowie Reste einer Römersiedlung, die auf dem Isenberg oberhalb des Dorfes entdeckt wurden. Im Ottenbacher Hinterdorf fand man ausserdem Alemannengräber . Im Mittelalter gehörte der Ort zum Herrschaftsbereich der Freiherren von Eschenbach, 1309 kam er an die Habsburger und 1415 an Zürich. Ottenbach gehörte fortan zur Vogtei Maschwanden und ab 1512 zur Landvogtei Knonau.

Lange Zeit regelten Ottenbach und das benachbarte Obfelden ihre kirchlichen und politischen Belange in einer einzigen Gemeindeorganisation. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts kam es zwischen Ottenbach und den damaligen fünf Zivilgemeinden "ob dem Feld" zu Spannungen. In einer Petition ersuchten die Obfelder 1837 den Grossen Rat des Kantons Zürich um die Loslösung von Ottenbach, worauf 1847 die Trennung durch Beschluss des Kantonsparlamentes zur Tatsache wurde.

Eine sehr interessante Seite mit unglaubliche vielen Flurnamen aus fast der ganzen Schweit bietet die Seite Ortsnamen.ch [1] Auch Ottenbach ist mit etwa 250 Flurnamen vertreten.

Flurnamen

Als Grundlage dient das Heft Flurnamen im Knonaueramt 3. Teil , GGA, 1996 und der Ortsplan, Massstab 1:5000, Ausgabe 1994, wie er auf der Gemeindeverwaltung erhältlich ist.

Diese Seite soll als Ergänzung zum GGA- Heft dienen.

Bötschgen

Türgg


Weitere Literatur

Grenzstreit am Stampfenbach 1660-1700 2003 Eigenverlag.

Der verstorbene Lokalhistoriker Paul Schneebeli hat seinem Buch zum Grenzstreit ein interessantes Orts-und Flurnamenverzeichnis angefügt.


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